20131221 Feierabend

Der Wecker blieb heute aus. Irgendwann bin ich dann wach geworden und hatte schon damit begonnen, die Sachen zu packen. David hatte das Zimmer schon zu diesem Zeitpunkt verlassen. Nach einem guten Frühstück am vielfältigen Frühstücksbuffet ging’s erst mal daran, das Fahrrad zu verpacken. Die Fahrradboxen wurden uns von TdA zur Verfügung gestellt. Bei Problemen hat auch Douglas noch mal tatkräftig unterstützt. Schon am Vorabend hatte er sämtliche Pedale gelöst. So gut das Steppenwolf-Rad mir die letzten drei Monate gedient hat, beim verpacken ist es doch recht kompliziert, weil so ziemlich alles abgeschraubt werden muß, was abschraubbar ist. Naja, dafür hatte ich unterwegs wirklich keinerlei Probleme. Mal wieder keinen Platten und auch sonst hat alles gehalten. Bin nun seit ca. 14.000km quasi mit der gleichen Luft unterwegs. Bei Touren kann ich den Schwalbe Marathon Plus nur empfehlen. Irgendwann war das Rad auf jeden Fall verpackt.IMGP6348_600x337Danach war eigentlich der Plan, mit dem Bus zum Aquarium zu fahren. Ich habe aber vorher noch Kendy und Janice getroffen, die mich dann mehr oder weniger dazu überredet haben, doch mit ihnen noch den Tag zu verbringen. IMGP6356_600x337Und so ging es mit den beiden, Walli, Trond, Jim, Fred und Michel zum Raffels Hotel,
IMGP6369_600x337einem anscheinend sehr bekannten Hotel in einem sehr alten und gut erhaltenen KolonialgebäudeIMGP6359_600x337und haben dort einen Singapur Sling getrunken. Für mich natürlich ohne Alkohol. War ganz lecker, aber bei einem Preis von 14SGD muß es das auch. IMGP6361_600x337 Irgendwann ging’s dann zurück zum Hotel, wo ich am Pool noch den gestrigen Tag festgehalten habe. Zur gewohnten Zeit, 17:30, sind wir dann gemeinsam zum naheliegenden Foodmarket gegangen und haben da lecker und günstig noch was gegessen.
Den Nachtisch gab’s im Hotelcafé. IMGP6373_600x337Der zweideutige Kommentar von Janice zu meinem Eis: „Wow, that is an explosion“IMGP6372_600x337Dann hieß es für mich Abschied nehmen. Nach drei Monaten, vielen tausenden Km und gemeinsamen Stunden blieb es nicht aus, daß die eine oder andere Träne vergossen wurde.

Um neun Uhr hat mit dann schließlich ein Taxi zum Flughafen gebracht. Vom Hotel wurde war auch ein kostenfreier Shuttle-Bus angeboten, aber aus für uns unbekannten Gründen wollten sie die Fahrradboxen nicht mitnehmen. wobei wir alle der Meinung waren, daß locker ein paar davon in den Bus gepaßt hätten. War etwas ärgerlich.
Ende gut. Alles gut IMGP6375_600x337Am Flughafen selbst lief alles reibungslos. Ich war relativ früh da, mußte aber dafür kaum warten. Nach 10 Minuten hatte ich mein Flugticket und mein Gepäck aufgegeben. Vom A380 habe ich leider nichts mitbekommen. Draußen war es schon seit Stunden dunkel und durch die Scheiben nix zu erkennen. Der Start war gänzlich unspektakulär. Ein kurzer Schub und schon waren wir oben.

Der Flug selbst hat 13h gedauert, war aber bei weitem nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Habe vom Bordkino Gebrauch gemacht und mir die „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ und „Der kleine Hobbit“ anguckt. Zwischendurch konnte ich sogar ~5h schlafen. Die letzte Schlaftablette von Kendy hat’s (vielleicht) möglich gemacht.

In Frankfurt sind wir fast pünktlich gelandet, aber was sind schon 15 Minuten Verspätung bei dreimonatiger Abwesenheit. Dafür war die Landung butterweich, das Fahrrad schnell ausgeladen und die Tasche kam auch kurz danach.

Und um kurz nach sieben Ortszeit konnte ich dann nach ca. 137.745 Minuten meine Liebste wieder in die Arme nehmen.

Das war die TdA BambooRoad 2013. Ich hoffe, es hat den Lesern ein wenig Spaß gemacht, mich virtuell zu verfolgen, auch wenn es, gerade zu Beginn, nicht immer so dolle war. Ich danke allen Kommentatoren. Ich habe mich immer sehr darüber gefreut. Ich hätte gerne mehr auf eure Kommentare geantwortet, aber dafür blieb leider allzu häufig keine Zeit. Die Tage waren dann doch relativ kurz.

BambooRoad2013

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